Unser politisches Programm für Thüringen

Keine deutsche Zukunft ohne zielgerichtete Bildung!

5. Lesen und Schreiben statt Tippen und Klicken!
Denken lernen statt gelenktes Lernen!



5.1. Bildung beginnt im Elternhaus – So viel Zeit muss sein!

5.1.1: Es ist die Pflicht eines jeden Elternteils, sein Kind zu einem wertvollen Mitglied der Volksgemeinschaft zu erziehen.
Hierzu sind gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, welche es den Eltern ermöglichen, die dazu notwendige Zeit auch investieren zu können. Eltern, die mehrere Arbeitsstellen bekleiden müssen, um die finanzielle Sicherheit der Familie zu gewährleisten, haben keine Zeit, sich um die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zu kümmern. Hier werden wir eine Überarbeitung des Kindergeldgesetzes sowie der Grundsicherung für arbeitende Elternteile durchführen.
5.1.2: Eltern sind in der Pflicht, ihren Kindern Werte im Umgang mit Mitmenschen, Disziplin, Respekt vor älteren Menschen, sowie die sprachliche Grundlage für eine erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung zu vermitteln.
Respekt und Anstand werden nicht in Kindertagesstätten und Schulen vermittelt, sondern durch das Vorbild, das Erwachsene im familiären Umfeld abgeben.
Bereits im Elternhaus ist darauf zu achten, dass Deutsch als Hauptsprache gesprochen und gefördert wird.

5.2. Religion und Bildung sind streng voneinander zu trennen.

5.2.1: In Kindertagesstätten und Klassenzimmern aller staatlichen Schulen jeder Art sowie Berufsschulen, sind das Anbringen von religiösen Symbolen sowie das Tragen von eindeutig religiös befohlener Kleidung generell zu verbieten.
5.2.2: Religionsunterricht ist Sache der Glaubensgemeinschaften und muss aus den Bildungseinrichtungen verbannt werden.
5.2.3: Der Ethikunterricht hat die Aufgabe, über existierende Religionen, wertungsfrei aufzuklären. Lehrpläne sind entsprechend anzupassen, Lehrkräfte entsprechend zu schulen.

5.3. Reformierung und Vereinfachung des Schulwesens.

5.3.1: Bundeseinheitlich sind Gesamtschulen wieder einzuführen. Ein Prinzip der aufeinander aufbauenden Bildungswege, wie nachfolgend, ist einzurichten.
Grafik Bildungsweg
Der jeweils höhere Schulzweig wird nur bei nachweislicher Eignung erreicht.

5.3.2: Die Schulpflicht ist einheitlich im gesamten Bundesgebiet auf 10 Jahre anzusetzen.
5.3.3: Lehrpläne haben bundesweit vereinheitlicht zu werden um eine Chancengleichheit beim Erreichen des höheren Bildungsweges sowie bei der Berufswahl herzustellen. Entsprechende Fachgremien werden mit der Ausarbeitung betraut.
5.3.4: Sonderschulen sind diesem Prinzip nicht unterworfen, sollen aber ebenfalls eine Möglichkeit erhalten, einen speziellen Abschluss zu erreichen, der den Bildungsgrad widerspiegelt. Gesonderte Lehrpläne sind zu erstellen.
5.3.5: Der Eintritt in die Schullaufbahn hat mit dem Erreichen des 7. Lebensjahres stattzufinden. Ein früherer Schulbeginn hat nur nach vorheriger Begutachtung und Empfehlung durch eine Fachstelle in Ausnahmen genehmigt zu werden.
5.3.6: In allen Bildungseinrichtungen hat der Grundsatz zu gelten:
„ Pädagogen sind nicht für die Erziehung von Kindern, sondern für deren Bildung zuständig.“
Gerechte Disziplinarmaßnahmen sind nicht verhandelbar.
5.3.7: Kopfnoten (Betragen, Ordnung, Fleiß) sind in Grund- und Gesamtschulen einzuführen und fließen in die Gesamtnote ein.
5.3.8: Der Unterricht im Fach deutsche Sprache hat höchste Priorität zu erhalten. Handschrift, Ausdruck und Grammatik haben bei der Benotung während der gesamten schulischen Laufbahn berücksichtigt zu werden.
5.3.9: Fremdsprachen werden weiterhin unterrichtet, erhalten aber eine geringere Gewichtung als bisher. Der Unterricht findet nachrangig und zeitlich abgegrenzt nach dem jeweiligen Schultag statt.
5.3.10: Die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik werden in der Gesamtschule zu einem Fach zusammengefasst und ab Klasse 5 unterrichtet, um Zusammenhänge besser verständlich zu machen.
5.3.11: Die kreativen Unterrichtsfächer Kunst und Musik werden höher gewichtet.
5.3.12: Der Geschichtsunterricht hat umfassend, wahrheitsgemäß und wertungsfrei ab Klassenstufe 5 stattzufinden, Lehrpläne werden dem entsprechend angepasst.
5.3.13: Der Informationstechnische Unterricht hat ab Klassenstufe 5 begleitend stattzufinden, entsprechende Geräte sind in einem separaten Raum aufzustellen und den Schülern während der Unterrichtszeit zur Verfügung gehalten. Die Hard- Und Software hat dem Inhalt des Unterrichtes angepasst zu werden und ist dementsprechend zu warten. Die Verwendung von privaten Geräten ist in Grund- und Gesamtschule zu untersagen. Angefertigte Heimarbeiten sind dem Lehrer auf elektronischem Wege zu übermitteln.
5.3.14: Praktische Unterrichtsfächer wie der Werkunterricht oder der agrartechnische Grundkurs (Schulgarten) haben wieder eine höhere Gewichtung zu erhalten. Das Fach Umwelt- Natur- und Tierschutz ist einzuführen und mit praktischen Inhalten zu füllen (Ausflüge zur praktischen Mitarbeit in Tierheime, Säuberungsarbeiten in Wäldern und Parks, etc.).
5.3.15: Der Sportunterricht muss fester Bestandteil jedes Schultages werden.

5.4. Soziale Unterschiede haben in Bildungseinrichtungen nichts zu suchen!

5.4.1: Jeder Schüler hat die Schuluniform seiner Bildungseinrichtung zu tragen. Private Kleidung, die den sozialen Status des Schülers widerspiegelt, ist generell während der Unterrichtszeit zu untersagen.
Eine einheitliche Kleidung fördert den Gemeinschaftssinn und beugt Ausgrenzung und Diffamierung vor. Die Schuluniform ist schlicht in Farbe und Schnitt zu halten, darf jedoch von der Schule mit entsprechenden Wappen oder Schriftzügen gestaltet werden. Die Kosten für die Anschaffung gehen zu Lasten der Staatskasse.
5.4.2: Jedem Schüler ist während des Schultages ein kostenfreies Mittagessen sowie ein Getränk zugänglich zu machen.
5.4.3: Lehrmittel, wie Bücher und wichtige Schriftsätze, sind kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

5.5. Mehr Lehrkräfte + kleinere Klassen = bessere Bildung.

5.5.1: Schulklassen in Grund- und Gesamtschulen haben eine maximale Schülerzahl von 15 nicht zu überschreiten um eine individuellere Beschulung und ruhigere Lernumgebung zu sichern.
5.5.2: Kinder von Migranten, die weder die sprachliche, noch die charakterliche und intellektuelle Eignung mitbringen, um sich in eine normale Lernumgebung einzufügen, haben in separaten Klassen in den Sonderschulen unterrichtet zu werden.
5.5.3: Die Anzahl der Lehrkräfte ist signifikant zu erhöhen, entsprechende Studiengänge sind nach langfristigem Bedarf entsprechend zu priorisieren.
5.5.4: Klassenräume haben auf farbliche Gestaltung und Ausstattung überprüft, und bei Bedarf erneuert zu werden. Entsprechende Mittel sind von staatlicher Seite bedingungslos zur Verfügung zu stellen.

5.6. Qualifizierte Berufsausbildung ist die Grundlage einer funktionierenden Volkswirtschaft.

5.6.1: Die duale Berufsausbildung ist bei der Berufswahl in den Vordergrund zu stellen. Die Vergütung für alle Ausbildungsberufe wird vereinheitlicht. Jugendliche sollten ihren zukünftigen Beruf nach persönlicher Eignung und Interesse wählen, nicht nach finanziellen Reizen. Eine gesunde Volkswirtschaft lebt von der arbeitenden Klasse.
5.6.2: Berufe, die bisher einem gesonderten Prinzip der dualen Ausbildung mit größerem, theoretischen Inhalt unterlagen, müssen grundlegend reformiert werden. Praktische Inhalte sollen unter reellen Bedingungen vermittelt werden. Entsprechende Grundlagen sind zu schaffen.
5.6.3: Private Fachschulen gehören abgeschafft. Die berufliche Ausbildung darf nicht zum Geschäft werden! Entsprechende staatliche Berufsschulen sollen eingerichtet, Lehrkräfte ja nach Eignung in den Dienst des Staates übernommen, privat zu finanzierende Schulgelder abgeschafft und Berufsabschlüsse nach eingehender Prüfung, staatlich anerkannt werden. Dies gilt insbesondere für Gesundheits- Pflege- und soziale Berufe, die nicht zwingend ein Studium voraussetzen.
5.6.4: Schüler, die nach Abschluss der Gesamtschule oder nach Erreichen der Hochschulreife noch immer keinen klaren Berufswunsch haben, erhalten die Möglichkeit, für die Dauer von maximal einem Jahr ein berufsfindendes Jahr zu absolvieren. Während dieser Zeit wird die Möglichkeit geschaffen, in mehrere Wirtschafts- und Dienstleistungsberufe sowie in soziale Berufe zu „schnuppern“. Eine Vergütung findet auf Basis der Grundsicherung bei entsprechendem Nachweis der Tätigkeit statt.
5.6.5: Der zweite Bildungsweg muss allen Bürgern bei Bedarf offen stehen. Die Erwachsenenbildung darf weder vom sozialen Status, noch von behördlicher Willkür abhängig gemacht werden.
5.6.6: Berufliche Weiterbildung, wie die Qualifizierung zum Meister oder für Führungspositionen, steht jedem Arbeitnehmer teilstaatlicher und volkseigener Betriebe zu, wenn die entsprechende Eignung festgestellt wird. Die Kosten gehen zu Lasten des jeweiligen Betriebes.

5.7. Wenn schon studieren, dann richtig – nicht ewig!

5.7.1: Zugangsvoraussetzung zu Hochschulen und Universitäten ist die bestandene Hochschulreife. Die Qualifikationsrichtlinien für sämtliche Studiengänge werden von einem Fachgremium festgelegt und sind vom Notenschnitt des Bewerbers abhängig zu machen.
5.7.2: Die angebotenen Studienplätze in den jeweiligen Studiengängen haben auf Notwendigkeit für die Volkswirtschaft vorausschauend geprüft zu werden. Eine Überbelegung findet nicht statt.
5.7.3: Studiengänge werden generell zeitlich begrenzt und mit einem Diplom abgeschlossen. Die Voraussetzungen für einen Abschluss sind bundesweit an allen Hochschulen und Universitäten zu vereinheitlichen, ebenso wie die Erfordernisse für eine erfolgreiche Promotion zur Erreichung der Doktorwürde.
5.7.4 Die finanzielle Absicherung von Studierenden wird der Grundsicherung entsprechen. Erforderliche Lehrmittel werden von der jeweiligen Bildungseinrichtung gestellt, und verbleiben in derer Eigentum.
5.7.5: Ausländische Studenten, die in unserem Land einen hochwertigen Bildungsabschluss erlangen möchten, unterliegen den selben, hohen Zugangsvoraussetzungen, werden aber während ihrer Studienzeit nicht vom deutschen Staat finanziert. Eine Studiengebühr wird erhoben.
5.7.6: Absolventen höherer Bildungseinrichtungen werden nach ihrem Abschluss verpflichtet, mindestens für die Zeit, die sie im Studium verbracht haben, der Volkswirtschaft zur Verfügung zu stehen. Dies gilt nicht für ausländische Studenten.




Diesen Programmpunkt anhören:


vorheriger Programmpunkt


nächster Programmpunkt



Gesamtes Programm zum Ansehen und Herunterladen