Erklärung des Landesvorstandes

Rufmordkampagne gegen den ehemaligen Landesvorstand – Richtigstellung

Der Vorstand des Landesverbandes Thüringen ist geschlossen zum 20. November diesen Jahres zurückgetreten. Die meisten Mitglieder haben zeitgleich ihren Austritt aus der Partei bekannt gegeben oder tun dies spätestens zum Ende des Monats.
Es war unser Bestreben, die Partei ohne öffentliche Schlammschlacht zu verlassen und somit zu vermeiden, dass Die Rechte als Gesamtpartei der Lächerlichkeit preisgegeben wird, haben wir doch viel Zeit, Energie und Geld in die politische Arbeit zu Gunsten der Partei gesteckt.
Die Begründungen in den Austrittserklärungen der ehemaligen Vorstandsmitglieder, die wir intern versandt haben, nahm der Bundesverband wohl jetzt zum Anlass, unser bisheriges Schaffen herab zu würdigen und unseren Landesverband damit öffentlich, auf der neu zusammengeschusterten Weltnetzpräsenz, zu diffamieren.

Das werden wir so nicht hinnehmen und äußern uns hiermit zu den Vorwürfen und Verleumdungen uns gegenüber.

Allein schon die Überschrift des Absatzes über die Geschehnisse in Thüringen in der Erklärung des Bundesvorstandes lässt vermuten, dass die Herren sich auf einem anderen Planeten befinden. So wurden hier keine Stühle gerückt, sondern selbige wieder unter den Tisch geschoben. Laut der Hetzschrift, wäre dem Rücktritt unseres Vorsitzenden und seines Stellvertreters ein Schreiben des Bundesschatzmeisters vorausgegangen, welches der Anlass für die nachfolgende Reaktion gewesen wäre. Uns hat tatsächlich ein Brief erreicht, indem sich ein ungehaltener Zausel beleidigend gegen Mitglieder unseres Landesvorstandes äußerte.
Sachlich falsch und verleumdend ist die Aussage, unser Verband hätte seit 2015 keine Beitragsanteile mehr an den Bundesverband abgeführt.
Der Landesverband Thüringen, wie er bis zum 20. November existierte, wurde nach der Verhängung des organisatorischen Notstandes im Juni 2016 nach kurzer Notverwaltung im August selben Jahres, neu gegründet. Versuche, den ehemaligen Vorsitzenden und seinen Schatzmeister dazu zu bewegen, die finanziellen Mittel, sowie Unterlagen über die Kassenführung freizugeben scheiterten mehrmals. Hier griff der Bundesverband nicht ein.

Wir begannen finanziell bei Null und übernahmen einen Landesverband, dessen Mitglieder eine schlechte Zahlungsmoral vorwiesen und bisher politisch nahezu untätig waren. Nur durch persönliches Engagement der neu gewählten Vorstandsmitglieder konnte eine funktionierende Parteiarbeit gewährleistet werden. Die Zahlungsmoral verbesserte sich, dennoch konnten nicht alle Mitglieder dazu bewogen werden, regelmäßig oder pünktlich zu zahlen. Von etlichen Mitgliedern mussten wir uns aus diesem Grund auch trennen.
Nach Bekanntgabe unserer Rücktritte boten wir nun den Mitgliedern des Bundesvorstandes einen Termin zur persönlichen Übergabe des Kassenbestandes, welcher lückenlos dokumentiert ist, sowie der Werbematerialien des Landesverbandes, an. Bisher konnten wir keine Reaktion auf unser Angebot verzeichnen.
Wir werden die Begründungen für den Rück- und Austritt unserer Vorstandsmitglieder, die die Mitglieder des Bundesvorstandes wohl so hart getroffen zu haben scheinen, dass sie sich nicht anders zu helfen wussten, als uns in bester BRD- Manier öffentlich zu brüskieren, hier nicht im Einzelnen kommentieren oder veröffentlichen, allerdings sei richtig gestellt, dass spätestens seit dem Bundesparteitag am 28. Oktober ein Zerwürfnis mit der Bundespartei vorlag. Diese Veranstaltung, zu welcher unserem Verband mit aller Deutlichkeit klar gemacht wurde, dass die führenden Mitglieder keinerlei konstruktive Zusammenarbeit wünschen und Posten wie auf einem türkischen Basar, in bester Bierlaune verschachert wurden, ließ uns an der Glaubhaftigkeit der Partei und deren Zielen zweifeln.
Auch der Hoffnungsschimmer, es könne doch noch zu einer Modernisierung innerhalb der Partei kommen, der durch den Rücktritt des Bundesvorsitzenden Worch entstand, erlosch zeitnah.

Unsere politische Arbeit in Thüringen kam stets auch der Bundespartei zu Gute und sorgte für einen Mitgliederzuwachs, auch außerhalb unseres Bundeslandes. Leider wurde unser Bestreben, der Gesamtpartei etwas mehr Einheit und Geschlossenheit angedeihen zu lassen, vom Bundesvorstand und Landesverbänden im westlichen Teil des Restreiches regelrecht torpediert. Hier hat die Erziehung zu BRD- Bürgern wohl zur Gänze funktioniert.
Unsere Intention, einen einheitlichen Weg der politischen Arbeit innerhalb der Partei und des Auftretens nach außen hin zu etablieren, wurde als störend und ungewollt abgetan. Die Partei dient hier ausschließlich als Mäntelchen für kleine, ansatzweise politisch aktive Gruppen, die hier und da mal eine Demonstration oder Aktion unter verbesserten Voraussetzungen durchführen wollen.
Für unseren Landesverband hatten wir von Anfang an einen anderen Weg beschlossen und formten eine Gemeinschaft, die unter einer Fahne ein gemeinsames politisches Ziel erarbeitete und verfolgte, und mit viel Engagement, ohne freie Kräfte und andere Strömungen auszugrenzen, für ein freies und souveränes Deutschland kämpfte. Natürlich waren wir bestrebt, auch anderen, national angehauchten Parteien die Hand zu reichen und mindestens ein friedliches Miteinander zu etablieren. Allerdings gehen die Weltanschauungen und Wertevorstellungen hier dermaßen auseinander, dass eine konstruktive Zusammenarbeit nahezu unmöglich war. Im Gegenzug zu anderen Verbänden innerhalb der Partei Die Rechte, war es nie unser Ziel mit anderen Parteien zu verschmelzen oder gar in ihnen zu verschwinden.

Einem zukünftigen Landesvorstand in Thüringen wünschen wir vor allem, er möge mit Bedacht und Vorsicht agieren, da man ja nun sieht wie schnell es gehen kann, dass man von denen, die vorgeben in die selbe Richtung zu laufen, in den Rücken geschossen wird.

Abschließend möchten wir uns bei allen Freunden, Kameraden, Unterstützern, Familienmitgliedern sowie allen Gruppen bedanken, die in den letzten Jahren mit uns gemeinsam auf der Straße und bei unseren Aktionen an unserer Seite standen. Wir werden weiter machen. Wie und in welcher Form, werdet ihr in den nächsten Wochen und Monaten erfahren.

„Wo aber keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.“
Platon